Der Datenbankexperte Bart Kesner und die bildende Künstlerin Lisa La Hue bündeln ihre unterschiedlichen kulturellen und professionellen Erfahrungen seit 1999, um extrem leistungsfähige und gestalterisch eigenständige Webapplikationen zu entwickeln. Als Kritiker der Kommerzialisierung des Internet arbeiten sie bevorzugt für staatliche und soziale Einrichtungen wie beispielsweise für die Welthandelsorganisation GATT.
Die Interface-Spezialistin Christina Goestl demonstriert die neuen Möglichkeiten der räumlichen und dynamischen Strukturierung von Texten an einem alten Beispiel: www.matrix64.net präsentiert den indischen Klassiker "64 (Liebes-)Künste" in einer Version für das 21. Jahrhundert. Dieses digitale, offene Kompendium ermöglicht nicht nur eine völlig neue Form der Lektüre, sondern eröffnet den Lesern die Möglichkeit, das Werk online durch eigene Beiträge fortzusetzen.
Der Schriftendesigner beschäftigt sich u.a. mit dem Einsatz von Typographie im Internet und hat für die Lomographische Gesellschaft eine Pixel-Headlineschrift speziell für den Bildschirm entwickelt. LomoWallTM basiert auf dem Lomobildformat und funktioniert als Baukastensystem, mit dessen Hilfe über einfache Prozesse neue Schriften oder Designs entwickelt werden können.
Das austro-amerikanische Team ist neben Webdesign auf Broadcastdesign spezialisiert. Ihre New Yorker Filiale liefert Titelanimationen und Clips für TV-Networks während die Wiener Dependance Websites gestaltet, deren raffinierte Redaktionssysteme die schnelle Modifikation von Inhalten erlaubt.
Der Software-Entwickler und Informationsarchitekt Hannes Wallnöfer verbindet graphische Oberflächen mit dahinter liegenden, dynamischen Datenräumen. Seine Applikation "hop" ist ein Open-Source-Montagesystem zur Generierung dynamischer Websites. Diese Applikation ermöglicht - wie im Fall von ORF online - die sichere Verwaltung von mehr als 1 Mio. Zugriffen pro Tag.